Studienpreise Stiftung Pestalozzianum

Peter Stücheli-Herlach, Jurypräsident Studienpreise und Präsident der Stiftung Pestalozzianum, übergibt die Preise an die Studienpreisgewinner:innen 2019.

Die Studienpreise der Stiftung Pestalozzianum zeichnen jedes Jahr herausragende Leistungen von Studierenden in der Aus- und Weiterbildung an der PHZH aus.

Die Studienpreise werden den Gewinner:innen jeweils am Hochschultag der Pädagogischen Hochschule Zürich durch die Stiftung Pestalozzianum überreicht und mit CHF 1000 dotiert. Sie können für Master-, Vertiefungs-, MAS-Arbeiten und Portfolios (komplett mit 5 Standards) der PHZH und des Instituts Unterstrass vergeben werden. Die Vergabe der Studienpreise erfolgt in den vier Kategorien:

  • Dialogpreis: Die Arbeiten widmen sich einem Thema, welches die bildungspolitische Öffentlichkeit (auf längere Sicht) beschäftigt und leistet in einer allgemeinverständlichen Sprache einen substanziellen, handlungsbezogenen Beitrag zur aktuellen bildungspolitischen Diskussion.
  • Forschungspreis: Die Arbeiten bearbeiten in herausragender Weise eine pädagogisch relevante Fragestellung nach wissenschaftlichen Kriterien, unter Bezugnahme auf und Diskussion von relevanten Theorien, Forschungsergebnissen und Praxiserfahrung.
  • Innovationspreis: Die Arbeiten überzeugen durch ausgesprochen innovative Zugänge, überraschende Verknüpfungen und eigenständige, produktiv-kreative Problembearbeitung.
  • Professionspreis: Die Arbeiten rekurrieren auf eigene Erfahrungen sowie den persönlichen Lernprozess und reflektiert beide exemplarisch im Hinblick auf die professionelle Identitätsbildung von Lehrpersonen.

Ausschreibungen Studienpreise

Preisverleihungen

  • 2020

    Wie können hörbeeinträchtigte Kinder im Kindergarten und in der Unterstufe sozial teilhaben? Wie können Lehrpersonen Schüler:innen motivierendes Feedback geben und die Diskussionskultur im Klassenzimmer positiv verändern? Diesen und weiteren Fragen gingen die Gewinner:nnen des Studienpreises 2020 nach.

  • 2019

    Ein Film, der zeigt, was es für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund bedeutet, in einer Schweizer Schule anzukommen; ein Hörspiel, das sich mit dem Thema Tod und Sterben aus der Perspektive von Kindern auseinandersetzt – das sind zwei der vier Arbeiten, für die 2019 Studienpreise vergeben wurden.

  • 2018

    Wie entwickeln sich geschlechtstypische Verhaltensweisen bei Kindern und wie können Lehrkräfte im Unterricht damit umgehen? Wie wirkt sich leistungsbezogene Heterogenität auf die soziale Stellung der Schüler:innen innerhalb der Klasse aus? Solche und weitere Fragen wurden von den Studienpreisträger:innen 2018 erforscht.

  • 2017

    Schulschwänzen, Problemlösungsprozesse oder Humor als Lernunterstützung – diese und weitere Themen standen im Mittelpunkt der Arbeiten der Studienpreisträger:innen 2017.

  • 2016

    Selbstkomponierte Kinderlieder, Lebensweltbezüge im Mathematikunterricht oder die Frage, inwieweit die Schulleitung Einfluss auf die Entwicklung eines lernförderlichen Unterrichts nehmen kann – diese und weitere Themen standen im Mittelpunkt der Arbeiten der Studienpreisträger:innen 2016.

  • Frühere Preisverleihungen

    Fantasiebegleiter für Kinderängste in der Schule; geschlechtergerechte Koedukation; Vermittlung zugewanderter fremdsprachiger Jugendlicher in die Sekundarstufe A – diese und weitere Themen standen im Mittelpunkt der Arbeit der Studienpreisträger 2012-2015.