Studienpreise Stiftung Pestalozzianum

Verleihung der Studienpreise 2021 durch die Stiftung Pestalozzianum und die Pädagogische Hochschule Zürich.

Studienpreise 2022

Gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Zürich (PHZH) vergibt die Stiftung Pestalozzianum jedes Jahr vier Studienpreise für herausragende Arbeiten von Studierenden der PHZH oder des Instituts Unterstrass. Die Studienpreise werden den Gewinner:innen jeweils am Hochschultag der PHZH durch die Stiftung Pestalozzianum überreicht und mit CHF 1000 dotiert. Sie können für Master-, Bachelorarbeiten und MAS-Arbeiten der PHZH und des Instituts Unterstrass vergeben werden. Die Vergabe der Studienpreise erfolgt in den vier Kategorien:

  • Dialogpreis: Die Arbeiten widmen sich einem Thema, welches die bildungspolitische Öffentlichkeit (auf längere Sicht) beschäftigt und leistet in einer allgemeinverständlichen Sprache einen substanziellen, handlungsbezogenen Beitrag zur aktuellen bildungspolitischen Diskussion.
  • Forschungspreis: Die Arbeiten bearbeiten in herausragender Weise eine pädagogisch relevante Fragestellung nach wissenschaftlichen Kriterien, unter Bezugnahme auf und Diskussion von relevanten Theorien, Forschungsergebnissen und Praxiserfahrung.
  • Innovationspreis: Die Arbeiten überzeugen durch ausgesprochen innovative Zugänge, überraschende Verknüpfungen und eigenständige, produktiv-kreative Problembearbeitung.
  • Professionspreis: Die Arbeiten rekurrieren auf eigene Erfahrungen sowie den persönlichen Lernprozess und reflektiert beide exemplarisch im Hinblick auf die professionelle Identitätsbildung von Lehrpersonen.

Preisverleihungen

  • Schulabsentismus, Kreativitätsförderung im Bildnerischen Gestalten, selbstgesteuertes Lernen, Tagesstrukturen und damit verbundene Bedürfnisse aus Sicht der Kinder - so lauten die Themen, die von den Studienpreisträger:innen 2021 erforscht wurden.

  • Wie können hörbeeinträchtigte Kinder im Kindergarten und in der Unterstufe sozial teilhaben? Wie können Lehrpersonen Schüler:innen motivierendes Feedback geben und die Diskussionskultur im Klassenzimmer positiv verändern? Diesen und weiteren Fragen gingen die Gewinner:nnen des Studienpreises 2020 nach.

  • Ein Film, der zeigt, was es für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund bedeutet, in einer Schweizer Schule anzukommen; ein Hörspiel, das sich mit dem Thema Tod und Sterben aus der Perspektive von Kindern auseinandersetzt – das sind zwei der vier Arbeiten, für die 2019 Studienpreise vergeben wurden.

  • Wie entwickeln sich geschlechtstypische Verhaltensweisen bei Kindern und wie können Lehrkräfte im Unterricht damit umgehen? Wie wirkt sich leistungsbezogene Heterogenität auf die soziale Stellung der Schüler:innen innerhalb der Klasse aus? Solche und weitere Fragen wurden von den Studienpreisträger:innen 2018 erforscht.

  • Schulschwänzen, Problemlösungsprozesse oder Humor als Lernunterstützung – diese und weitere Themen standen im Mittelpunkt der Arbeiten der Studienpreisträger:innen 2017.

  • Selbstkomponierte Kinderlieder, Lebensweltbezüge im Mathematikunterricht oder die Frage, inwieweit die Schulleitung Einfluss auf die Entwicklung eines lernförderlichen Unterrichts nehmen kann – diese und weitere Themen standen im Mittelpunkt der Arbeiten der Studienpreisträger:innen 2016.

  • Frühere Preisverleihungen

    Fantasiebegleiter für Kinderängste in der Schule; geschlechtergerechte Koedukation; Vermittlung zugewanderter fremdsprachiger Jugendlicher in die Sekundarstufe A – diese und weitere Themen standen im Mittelpunkt der Arbeit der Studienpreisträger 2012-2015.